Studienfahrt der 12a und 12d nach Rom

Als letzte große Exkursion und Kursfart flogen wir, die Klassen 12d zusammen mit unserer Parallelklasse 12a, am 14.05.2017 nach Rom. Bis zum Freitag, den 19.05. und erkundeten wir die historische Stadt. Dabei hielt jeder Schüler ein Referat zu einer Sehenswürdigkeit. Mit unseren Englisch-Kenntnissen und einer Karte stellten wir uns den Herausforderungen einer Großstadt im Ausland. Jeden Tag fuhren wir mit dem Bus und der U-Bahn ins Innere der Stadt. Wir sammelten dabei vor allem Erfahrungen mit dem Massentourismus und dem schrecklichen Verkehr. Am ersten Tag betraten wir, die 12d, das historische Zentrum durch das Porta del Popolo.

Dies ist ein Tor der alten Aurelianischen Stadtmauer. Das erste was wir sahen, war der Piazza del Popolo, der seit der Antike der Platz war, an dem die Besucher Rom betraten. Sofort fiel uns die einzigartige Baukunst der alten Römer auf, die im weiteren Verlauf unsere Exkursion uns beindruckte und ein besonderes Merkmal war. Nachdem wir die Aussicht auf dem Hügel genossen und einige Fotos geschossen haben, gingen wir weiter zur Grabstätte von Kaiser Augustus. Er war der erste Kaiser Roms. Allerdings war sein Mausoleum leider wegen Restaurierungen nicht zu erreichen. Deshalb gingen wir gegenüber von der Grabstätte in ein Museum, in dem sich die Ara Pacis Augustae befand. Das Monument war dem Kaiser Augustus gewidmet. Danach gingen wir zum Pantheon und besichtigten es von innen. Die damalige Kirche beeindruckte uns mit ihrer Kuppel und dessen runden Lichtöffnung.

Während des restlichen Tages besichtigten wir außerdem noch die Mark-Aurel-Säule, den Trevi-Brunnen und die Spanische Treppe. Sie alle sind beliebte Touristenziele. Am Dienstag war unsere Tour ganz den Hügeln Capitol und Palatin gewidmet. Morgens starteten wir an der Trajansäule, an der wir das erste Referat hörten. Weiter ging es zum Nationaldenkmal, dem Palazzo Vittoriano und zum Konservatorenpalast.

Daraufhin hörten wir die Präsentation über die Kapitolinische Wölfin. Nach einer kurzen Freizeit machten wir uns auf zum Forum Romanum, welches damals Mittelpunkt des römischen Lebens war und als eine Art Marktplatz fungierte. Auch das Kolosseum durfte auf unserer Sightseeing-Tour natürlich nicht fehlen. Viele haben sich besonders darauf gefreut. Im Gegensatz zu manch anderen Sehenswürdigkeiten, war es dann aber doch etwas überbewertet.

Der letzte Punkt auf unserem Plan war dann der Konstantinbogen, von welchem wir dann am Abend zurück zu unserer Unterkunft fuhren. Unser erstes Ziel am Mittwoch waren die Vatikanischen Museen. Die Schlange war zum Glück nicht so lang, aber da wir auch vorreservierte Tickets hatten, ging es relativ zügig voran. Nachdem wir uns ein Referat über die Museen anhörten, durften wir uns frei auf dem Gelände bewegen, um uns das anzuschauen, was uns interessierte. Da die Vatikanischen Museen eine enorme Vielfalt an den verschiedensten Dingen beherbergen, gab es sehr viel zu sehen: Von ägyptischen Ausstellungsstücken über römische und griechische Skulpturen bis hin zu alten Gemälden aus allen möglichen Epochen. Es herrschte ein riesiger Besucherandrang, vor allem in der Sixtinischen Kapelle, was man verstehen kann, da die Vatikanischen Museen ein wichtiger Ort für geschichtlich begeisterte Touristen sind.

Nach den Museen ging es weiter zum Petersdom. Auf dem Petersplatz warteten wir bei sonnigem Wetter einige Zeit auf unseren Einlass, da auch hier ein großer Touristenandrang herrschte. Unsere Geduld wurde jedoch mit der Schönheit des Petersdoms belohnt. Ein durch und durch mit Marmor verkleideter Innenraum mit den schönsten Verzierungen wurde uns präsentiert. Man wusste gar nicht, wo man als erstes hinschauen sollte. Nachdem wir den Petersdom wieder verließen, konnten wir glücklicherweise, wie es der Zufall so wollte, den Wachwechsel der Schweizer Garde beobachten, was ziemlich spannend anzusehen war. Unser letztes Ziel dieses Tages war die Engelsburg, die recht schlicht gestaltet, aber dennoch sehr imposant auf uns wirkte. Der geschichtliche Hintergrund war interessant zu hören. Auch wenn die Engelsburg heute ein Museum ist, waren wir leider nicht drin. Vor der Burg ist die Engelsbrücke gelegen, die mit ihren Figuren über dem Tiber äußerst schön anzuschauen war.

Am Donnerstag hatten wir die Wahl: Wir konnten entweder um 9 Uhr morgens in die Stadt fahren, um dort etwas Freizeit zu verbringen, oder bis mittags auf dem Camping Platz bleiben, um dann nachzukommen. So ergab es sich, dass eine Gruppe aus 10 Schülern um 9 Uhr morgens in die Stadt fuhr. Wir entschieden uns dafür, in die Via Nazionale zu gehen - eine große Einkaufsstraße. Mittags trafen wir uns mit dem Rest der Klasse am Lateran, eine der ältesten christlichen Kirchen überhaupt. Sie wurde im 3. Jahrhundert nach Christus von christlichen Römern erbaut. Eine große Schlange, wie beim Petersdom am Vortag gab es jedoch nicht. Genau genommen gab es überhaupt keine Schlange. Wir konnten direkt durch die Sicherheitskontrolle auf das Gelände. Einige Mädchen hatten leider das Problem, dass sie die Kirche nicht betreten durften, da die Wachleute ihre Kleidung für zu freizügig hielten, weshalb ihnen der Anblick des Inneren des Laterans und des Kreuzgangs verwehrt blieb.

Nach unserem Besuch beim Lateran, hatten wir einen relativ langen Fußweg, der uns entlang der Stadtmauer des antiken Roms zurück in die Innenstadt führte. Dort besichtigten wir die Ruinen der Caracalla Thermen, welche früher als öffentliche Badehäuser genutzt wurden. Die Ruinen und der Park, in dem diese Ruinen standen, beeindruckte uns sehr. Die nächste Station auf unserem Plan war der Circus Maximus, eine ehemalige Anlage, in der Gladiatorenkämpfe und Wagenrennen stattfanden, heute jedoch noch schlechter erhalten ist, als die Caracalla Thermen. Südlich des Circus Maximus befindet sich der südlichste der sieben Stadthügel Roms. Auf seiner Spitze steht eine sehr alte Kirche, die Santa Sabina. Sie ist gerade mal ca. ein Jahrhundert jünger als der Lateran selbst. Im Garten dieser Kirche beendeten wir den offiziell Teil unseres Rundgang durch Rom.

Die Gruppe wurde erneut geteilt, wie zu Tagesbeginn. Wir durften entweder zurück zur Herberge fahren, oder mit einem Lehrer in der Stadt bleiben. Einige von uns - wieder ungefähr 10 Leute - blieben bis spät abends in der Stadt. Auf diese Weise hatten wir das erste Mal die Möglichkeit, komplett losgelöst von einem Plan oder Ähnlichem, Rom auf eigene Faust zu erkunden. Und das taten wir auch. Spät abends - gegen 10 Uhr - traten auch wir unseren Rückweg zur Herberge an. Am Freitag hatte unser Rückflug zwar knapp eine Stunde Verspätung und in Hamburg wurden wir von schweren Unwettern begrüßt - was einen starken Kontrast zu den mittlerweise fast gewohnten 30° C und dem wolkenlosen Himmel Roms darstellte, aber immerhin sind wir alle sicher wieder Zuhause angekommen. Von Sören Hansen, Anabel Bracker, Charlyne Gunia und Lukas Lehmann aus der 12d

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