Projekt "Displaced Persons" - Oberstufenschüler präsentieren ihre Geschichts-Ausstellung an der Baltic-Schule

„Wer waren denn nun diese ‚Displaced Persons’ und was geschah mit ihnen im Lübeck der Nachkriegsjahre?“


Ab dem 29. April können sich alle interessierten Baltic-Schülerinnen und Schüler (und natürlich auch alle Gäste) in den Räumlichkeiten unserer Schule selbst ein Bild machen. Pünktlich zum Jubiläums-Spendenlauf unserer Schule zeigen drei Schüler der Oberstufe die von ihnen (mit-) konzipierte Ausstellung über jene Menschen polnischer Nationalität, die im 2.Weltkrieg in den Lübecker Raum verschleppt wurden, nach ihrer Befreiung aber nicht oder nicht sofort nach Polen zurückgekehrt sind.


In der Ausstellung „Polnische ‚Displaced Persons’ im Lübeck der Nachkriegszeit“ werden eigene Forschungsergebnisse (basierend auf unveröffentlichtem Archivmaterial und Zeitzeugeninterviews) präsentiert, die auf lokaler Ebene neue Erkenntnisse zur Geschichte der weniger gut dokumentierten Zeit der Zwangsarbeit nach 1945 ermöglichen.



Das Besondere der Ausstellung liegt mit Sicherheit auch in ihrer Entstehungsgeschichte: Unter dem Motto „Schule trifft Wissenschaft“ organisierte die Academia Baltica die binationalen (dt.-poln.) Workshops von Trave- und Baltic-Schülern gemeinsam mit Jugendlichen eines Stettiner-Lyceums. Die im Verlauf eines Jahres entwickelte zweisprachige Ausstellung wurde am 6. Januar unter großer Publikumsresonanz nach dem polnischen Gottesdienst in der Heilig-Geist-Gemeinde vom Hamburger Weihbischof Dr. Jaschke vor Ort eröffnet. Nach dem Ende ihrer Präsentation im Gemeindezentrum gelangt sie nun an die Baltic-Schule.



Alle an diesem Projekt Beteiligten wünschen sich sehr, dass die Ausstellung auch an unserer Schule (vielleicht im Stadtteil) ein Erfolg wird. Dies wäre erreicht, wenn sie für Gesprächsstoff sorgt und zu inhaltlichen Diskussionen führt. Die geforderte Beschäftigung mit diesem historischen Thema ist wichtig, denken wir an die aktuellen Bezüge zu den Themen Identität, gelebte Vorurteile und Abgrenzung/Ausgrenzung von Minderheiten. Insofern nutzt ein Besuch der Ausstellung, da verschiedene Perspektiven vermittelt und weiterführende Fragen aufgeworfen und provoziert werden. Jene Zeitgenossen dagegen straft sie Lügen, die den Wert von Geschichte und geschichtlicher Erfahrung für unser alltägliches Leben und unseren Umgang miteinander kleinzureden versuchen.

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Koordination 9/10
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Koordination Oberstufe
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